Weißlauf

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Weißlauf

#1

Beitrag von Kratos » Mo 19. Mär 2018, 00:12

Wetter: Bewölkt aber trocken, warm für einen Herbsttag
Tageszeit: Mittags
Handlung: Freeplay
„You‘re one insult away from starting a war.“

Aufgrund privater Umstände kommt es aktuell bei Postings zu Verzögerungen - ich bitte um Entschuldigung.
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Rune
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Re: Weißlauf

#2

Beitrag von Rune » Mo 2. Apr 2018, 09:38

Kateyla/ Gefährten (Herold)/ Jorrvaskr -> Sadt

Kateyla fühlte sich erschöpft. Den Morgen hatte sie damit verbracht, auf eine Strohpuppe einzuschlagen. So sah es zumindest aus. Doch sie wollte trainieren und ihre Schläge verbessern. Sie liebt das Kämpfen und würde mit keinem anderen Tauschen wollen, der dies nicht kann. Ihre Haare rückte sie noch einmal zurecht und zog sich in die große Halle zurück. Während sie nach der Tür greifen wollte, traf sie eine noch warme Windbrise. Sie lächelte und betrat Jorrvaskre. Drinnen schien alles ruhig zu sein. SIe hatte ihren Schützlingen erlaubt, sich heute einen etwas zu entspannen. Somit war der große Raum fast leer, was sie allerdings nicht störte. Sie mochte die Ruhe und wusste gleichzeitig, dass ihr Schildbrüder und Schildschwestern ihrer Freizeit nachgingen. Immer nur Kämpfen ist auch nicht gut. Sonst wird man zu überheblich und unkonzentriert. Außerdem steht keine feindliche Armee vor der Tür, egal ob Kaiserliche oder Sturmmäntel. Deswegen gönne ich mich jetzt die Pause, die ich brauche.
Gesagt-getan. Kateyla nahm sich einen Apfel und biss genüsslich rein. Der Fruchtsaft lief ihr die Lippen runter, was sie aber nicht störte. Sie mochte Äpfel und nahm den nächsten bissen. Sie setzte sich auf ihren Platz und musterte ihr Zuhause. An den Wänden hingen Waffen. So konnte man keinen Zweifel haben, dass hier mutige und fähige Abendteuerer ausgebildet wurden. Dennoch störte es sie ein wenig, dass Waffen an der Wand hingen. Das sind Werkzeuge zum Kämpfen, nicht zum Dekorieren. Wobei man sich schnell eine Waffe nehmen könnte, sollte es zum ernstfall kommen. Aber ich wette sie sind stumpf... Sie nahm den letzten bissen und schmiss den Rest weg. Die hatten ein kleines Fass für die Reste. Auch wenn der Hunger der jungen Frau nicht ganz gestillt war, schritt sie wieder aus Jorrvaskr heraus. Wieder empfing sie ein warmer Wind und sie lächelte. Sie mochte diese Tage. Nicht sehr warm, aber auch nicht kalt. Ein perfekter Tag zum Kämpfen. Sie lächelte bei diesem Gedanken noch mehr und schritt die paar Stufen herunter, auf einen kleinen Platz. Dort standen einige kleine Stände, wo die Händler ihre Ware anboten. Kateyla lächelte der Frau mit den Obststand zu. "Die Äpfel waren wieder einmal köstlich."
Lachte sie und schaute sich die Auslage an. Doch sie wollte nicht noch mehr essen, da es bekanntermaßen nicht gut sei, mit vollem Bauch zu kämpfen. Schnell verabschiedete sich sich wieder und lief die nächste Treppe hoch. Dort war der Güldengrünbaum. Links der Tempel von Kynareth und Rechts das Gasthaus "Beflaggte Mähre."
Kateyla war es nicht danach in das Gasthaus zu gehen, weswegen sie sich unter den Baum setzte und die Sonne genoss. Vielleicht sprach sie ja jemand an?

- ansprechbar -
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Marka Reine-Quelle; Arcadias Kupferkessel -> Stadt

#3

Beitrag von Kratos » So 15. Apr 2018, 11:08

Marka reichte der Cyrodiili hinter dem Tresen einen kleinen Beutel Goldmünzen.
"Kynareth segne Euch", sagte sie, als Arcadia ihr die Zutaten und Tränke hinüberschob, und Marka sie in dem kleinen Ranzen auf ihrem Rücken verstaute.
Sie verließ den schummrigen Laden und blinzelte. Zwar stand die Sonne nicht direkt am Himmel - einige Wolken verdeckten sie - aber das Licht eines Tages war immer etwas anders, als das Licht, das innerhalb eines Ladens mit Kerzen erzeugt wurde.
Sie überquerte den Marktplatz, und erst, als sie auf halbem Weg zum Tempel war, fiel ihr ein, dass sie nicht nur Heilkräuter und -tränke hatte kaufen wollen, sondern auch Obst und Gemüse.
Carlotta sah müde aus - ungefähr so, wie Marka sich fühlte, während sie Kartoffeln, Tomaten und Äpfel abzählte. Marka lächelte die andere Frau an, und erteilte auch ihr Kynareths Segen, ehe sie sich wieder auf den Rückweg machte.
Vor dem Güldengrünbaum saß Kateyla. Marka zwang sich zu einem Lächeln.
Wie den meisten Gefährten, brachte sie auch Kateyla gemischte Gefühle entgegen. Der Krieg, der Kampf - das war einfach nicht ihre Welt, und einige dieser Hitzköpfe von Jorrvaskr brannten für ihren Geschmack zu sehr darauf, ein unzeitiges Ende mit irgendeinem Lied auf den Lippen zu finden.
"Einen guten Tag, Kateyla", sagte sie dann aber doch. Es wäre unhöflich gewesen, sie nicht anzureden.
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Re: Weißlauf

#4

Beitrag von Alain » Sa 21. Apr 2018, 00:34

Koschei Sturmklinge - Weißlauf - Himmelsschmiede >> Stadt | Bei Marka & Kateyla


Koscheis Laune bewegte sich um einen Tiefpunkt. Den ganzen Tag schon, schon bereits vor Sonnenaufgang, war er auf den Beinen und arbeitete in der Schmiede seines Vaters. Rüstungen, Schwerter, Schilde -- Ihm war gleich, was ihm unter den Hammer kam. Immerhin konnte er sicher sagen, dass nichts davon an die kaiserlichen Truppen gehen würde. Vielleicht an seine Brüder und Schwestern, die jetzt in den Lagern froren, während ihm Schweiß über die Brust und den Nacken herunter rann. Die meiste Arbeit allerdings, verrichtete er heute für Privatpersonen, und den Jarl.
Letzteres wäre eigentlich die Aufgabe seines Vaters gewesen. Der beste Schmied von Himmelsrand, dachte Koschei bitter und verbrannte sich, aus purer Unachtsamkeit, am Feuer der Schmiede. Fluchend und vor Schmerz zischend ließ er den Hammer fallen und ging ein paar Schritte zurück. Welcher Idiot war eigentlich auf die Idee gekommen, den Amboss so nah ans Feuer zu stellen? Wahrscheinlich der beste Schmied von Himmelsrand.
Sein morgendlicher Disput mit seinem Vater lastete noch immer schwer auf seinem Gemüt, doch fürs erste erschien es ihm wichtiger, sich um die Verbrennung zu kümmern.
Zum Tempel von Kynareth, hoffen, dass Marka einen schnellen Heilzauber zur Hand hatte, dann weiterarbeiten. Hoffentlich würde alles so klappen.
Marka zumindest fand er schon auf dem Weg zum Tempel, gerade als er die Treppen der Schmiede hinab lief. "Marka! Gut, dass du da bist," 'begrüßte' Koschei seine Kindheitsfreundin, nickte Kateyla zu. Großartige Worte hatte er für sie nicht übrig, Herold der Gefährten oder nicht, aber das müsste sie ja von der Zusammenarbeit mit seinem Vater gewöhnt sein. Weder Eorlund, noch Koschei selbst, waren Gefährten und abgesehen von der internen Hierarchie, die sie damit nicht interessieren musste, war es ja höchstens ein Ehrentitel. Ob berechtigt oder nicht, darüber bildete Koschei sich kein Urteil.
"Ich hab' mich oben an der Schmiede verbrannt," erklärte er und gestikulierte mit der gesunden Hand über seine Verbrennung.
»Never forget, Caragor Nr. 3, 2k18«
~
Don't dare let her tremble alone,
For the Witcher, heartless, cold, paid in coin of gold,
He comes, he'll go, leave naught behind,
But heartache and woe.

~
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Re: Weißlauf

#5

Beitrag von Rune » So 6. Mai 2018, 09:22

Kateyla/ Gefährten (Herold)/ Stadt -> Marka Reine-Quelle; Koschei Sturmklinge

Kaum hatte sie die Kriegerin ein schattiges Plätzchen unter dem großen Baum gesucht, kam auch kurze Zeit später die Priesterin Marka Reine-Quelle entgegen. Kateyla erkannte sofort, dass die Priesterin nicht viel von ihr hielt, oder damit was sie tat. Dennoch lächelte sie die Gefährtin an. "Auch dir wünsche ich einen guten Tag." Auch wenn Kateyla ebenfalls nichts mit einer Priesterin anfangen konnte, grüßte sie zurück. Auch wenn sie es nicht wirklich zugeben würde, allerdings bewunderte Kateyla ein wenig die Priesterin. Ich könnte es mir nicht vorstellen irgendeinem Gott zu dienen. Was macht man den ganzen Tag? Wird das nicht langweilig, den ganzen Tag im Tempel oder am Schrein zu verbringen und die Götter anzubeten? Ob ihr Gedanke stimmte oder nicht, war der Kriegerin egal. Sie hatte ihr Schwert und wusste damit umzugehen. Dennoch fühlte sich Kateyla in der Gegenwart der Priesterin nicht ganz wohl. Ob es ihr Art oder das was die Tat damit zusammen hing, wusste sie nicht. Dennoch behielt des der Herold der Gefährten für sich. Gerade wollte sie die Priesterin nach ihrer Gesundheit fragen, als Koschei Sturmklinge hastig zur Priesterin lief. Schnell erkannte sie den Grund für sein kommen. Auch Koschei begrüßte sie knapp und Kateyla nickte ihm zu. Schon gestikulierte der junge Schmied was genau passiert war.
Doch Kateyla hielt sich zurück, sie wollte nicht dazwischen reden. Außerdem ging es sie nichts an, was die beiden besprachen. Also blieb sie erst einmal sitzen.
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